Zentrum für Klinische Studien ZKS Tübingen

Universitätsklinikum Tübingen

Zentrum für Krankenversorgung, Wissenschaft und Lehre

Das Universitätsklinikum Tübingen hat sich als eines der führenden Zentren der deutschen Hochschulmedizin etabliert. Der Wissenschaftsrat attestiert Klinikum und Medizinischer Fakultät herausragende Leistungen in Forschung, Lehre und Krankenversorgung sowie eine Schrittmacherfunktion für die Hochschulmedizin in Deutschland.
Als Haus der Maximalversorgung und mit einem Einzugsgebiet vom Ballungsraum Mittlerer Neckar bis an den Bodensee ist das Klinikum weit über die Region hinaus bekannt und übernimmt für Stadt und Landkreis Tübingen die Funktion eines Kreiskrankenhauses. Seit Januar 1998 ist es eine selbständige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Vorstand und Aufsichtsrat.

Kategorie

Institute

Aktivität Biotechnologie, Forschung, Medizin, Universitäten/Hochschulen

Management

Prof. Dr. med. Michael Bamberg, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender
Dipl.-Volksw. Gabriele Sonntag, Kaufmännische Direktorin und Stellvertretende Vorstandsvorsitzende
Prof. Dr. med. Karl-Ulrich Bartz-Schmidt, Stellvertretender Leitender Ärztlicher Direktor
Prof. Dr. med. Ingo B. Autenrieth, Dekan der Medizinischen Fakultät
Klaus Tischler, Pflegedirektor

Gründungsjahr

1805

Mitarbeiter

ca. 9000

Beschreibung
Maximaler Einsatz für Ihre Gesundheit

1805 gegründet, gehört das Tübinger Universitätsklinikum zu den führenden Zentren der deutschen Hochschulmedizin. Als eines der 33 Universitätsklinika in Deutschland trägt es zum erfolgreichen Verbund von Hochleistungsmedizin, Forschung und Lehre bei. Weit über 400.000 stationäre und ambulante Patienten aus der ganzen Welt profitieren jährlich von dieser Verbindung aus Wissenschaft und Praxis, denn die Kliniken, Institute und Zentren bringen Spezialisten aller Gebiete unter einem Dach zusammen.
Vom Land Baden-Württemberg hat das Klinikum den Auftrag als Tumorzentrum, Perinatologisches Zentrum, Sozialpädiatrisches Zentrum, Geriatrisches Zentrum und überregionales Schmerzzentrum. Außerdem ist es Transplantationszentrum für Nieren-, Leber- und Pankreastransplantationen sowie Darm- und Multiviszeraltransplantationen. Weitere Schwerpunkte liegen in der Kardiologie und Herzchirurgie mit Kinderherzchirurgie (Deutsches Herzkompetenz Zentrum), der Neurologie, Neurochirurgie und der Neuroradiologie mit Schlaganfallstation (Stroke Unit). Die klinischen Forscher arbeiten Hand in Hand mit der medizinischen Versorgung der Kranken: Bei Organ- und Stammzelltransplantationen ebenso wie auf der hochspezialisierten Schlaganfallstation oder bei der Entwicklung von Biomaterialien für die Regenerative Medizin.
Zukunftsweisende Technik in den über vierzig Fachabteilungen der Kliniken ist Grundvoraussetzung für eine schnelle und sichere Diagnose. Diese Verbindung von medizinischer Behandlung und weltweit anerkannter Forschung ermöglicht für die Patienten eine Therapie auf höchstem Niveau.

Exzellente Forschung

Ärzte und Wissenschaftler von Universitätsklinikum und Medizinischer Fakultät forschen Hand in Hand, um Diagnostik, Therapien und Heilungsprozesse zu verbessern.
Die medizinische Forschung in den Neurowissenschaften ist Teil des Exzellenzclusters der Universität Tübingen. Forscher des Uniklinikums sind Mitglieder des Werner Reichardt Centrums für Integrative Neurowissenschaften (CIN) und forschen am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH). Onkologie und Immunologie, Infektionsbiologie, vaskuläre Medizin und Diabetes sind weitere Forschungsschwerpunkte. Innovative Medizintechnik ist ein verbindender Querschnittsbereich. Die Medizinische Fakultät und das Universitätsklinikum Tübingen sind Partner in vier der sechs von der Bundesregierung gegründeten Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG):

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

Deutsches Zentrum für Diabetesforschung (DZD)

Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF)

Deutsches Konsortium für translationale Krebsforschung (DKTK)

Die Erfolge in der Spitzenforschung zahlen sich aus:
Die Tübinger Medizinische Fakultät liegt bezogen auf die DFG-Drittmitteleinwerbungen auf Platz 5 in Deutschland. Sie ist auf Platz 2, was die absoluten Fördersummen für Forschung und Entwicklung des Bundes und der EU betrifft. Bei den Gesamteinnahmen an Drittmitteln liegt die Tübinger Medizin bundesweit auf Platz 3. Dabei landet jeder 5. Euro der Forschungsgelder in der Krebsforschung.

Studieren, Ausbilden und Arbeiten

Tübingen hat regelmäßig eine der größten Bewerberzahlen pro Medizin-Studienplatz. An der Medizinischen Fakultät studieren etwa 3.700 Studentinnen und Studenten Human- und Zahnmedizin, Molekulare Medizin oder Medizintechnik. Jährlich schließen rund 450 Ärzte ihre Ausbildung in Tübingen ab. Das Klinikum hat den Auftrag zur Weiterbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und zur Facharztausbildung.
Auch die Lehrenden gehören in Tübingen zu den Lernenden: Das Kompetenzzentrum für Medizindidaktik Baden-Württemberg bietet berufsbegleitend ein kompaktes fachdidaktisches Weiterbildungsprogramm an. Es ist spezifisch auf die Situation und Bedürfnisse von Lehrenden in der Medizin zugeschnitten. Didaktische Fähigkeiten, die bei Berufungen und Bewerbungen zunehmend an Bedeutung gewinnen, werden damit gefördert.

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