17.12.2025 | Universitätsklinikum Tübingen | News

Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Tübingen eröffnen Center for Digital Health

Neue Struktur bündelt Expertise für datengetriebene Medizin, KI und Translation

Mit der feierlichen Eröffnung des Center for Digital Health (CDH) stärkt die Medizinische Fakultät der Universität Tübingen gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Tübingen ihre strategischen Aktivitäten im Bereich Digitalisierung in Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Das neue Zentrum schafft eine sichtbare, kliniknahe Struktur, die Expertise aus Medizin- und Bioinformatik, Data Science und Maschinellem Lernen zusammenführt und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Standort gezielt berät und unterstützt.

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Gruppenbild v.l.n.r.: Michaela Hardt, PhD; Prof. Dr. Anne Herrmann-Werner; Prof. Dr. Carsten Eickhoff; Prof. Dr. Konstantin Nikolaou; Prof. Dr. Philipp Berens; Dr. Daniela Harsch; Prof. Dr. Jens Maschmann; Dr. Mika Rollmann; Martin Jackisch; Prof. Dr. Sven Nahnsen

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Copyright: Universitätsklinikum Tübingen

Bei der Eröffnung am 16. Dezember betonte Prof. Dr. Jens Maschmann, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Tübingen, die Bedeutung der Digitalisierung für die zukünftige Leistungsfähigkeit der Universitätsmedizin. Digitalisierung sei kein Selbstzweck, sondern ein entscheidender Hebel, um Innovationen schneller aus der Forschung in die Versorgung zu bringen.

Auch Prof. Dr. Konstantin Nikolaou, Prodekan für Digitalisierung und Ärztlicher Direktor der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, unterstrich in seiner Rede die Rolle des CDH als verbindendes Element zwischen Disziplinen: „Mit dem Center for Digital Health schaffen wir die Voraussetzungen, um große Gesundheitsdaten sicher, verantwortungsvoll und effizient zu nutzen. So können wir innovative digitale Methoden systematisch in Forschung, Lehre und klinische Anwendung überführen – immer mit dem Ziel, die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern.“

Plattform für datengetriebene Forschung und Translation

Das CDH versteht sich als zentrale Anlaufstelle für digitale Gesundheitsforschung am Standort Tübingen. Es fördert interdisziplinäre, datengetriebene Projekte, unterstützt bei methodischen, regulatorischen und infrastrukturellen Fragen und schafft Rahmenbedingungen für die Analyse großer, heterogener Gesundheitsdaten. Ein besonderer Fokus liegt auf der kliniknahen Evaluation und der Translation digitaler Ansätze aus der Grundlagenforschung in die Versorgung.

Weitere Informationen

Medienkontakt

Experte:
Prof. Dr. Konstantin Nikolaou
Prodekan für Digitalisierung
Ärztlicher Direktor, Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Quelle:
https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/meldung/760?press_str=