TREFFpunkt Gesundheitsindustrie 2026 in Stuttgart
Mit dem TREFFpunkt Gesundheitsindustrie 2026 hat Baden-Württemberg erneut gezeigt, wie stark und vernetzt die Branche im Land aufgestellt ist. Das zentrale Networking-Event, organisiert von BIOPRO Baden-Württemberg GmbH, brachte am 19. März im Hospitalhof Stuttgart zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Versorgung zusammen – und war frühzeitig ausgebucht.
Auftakt mit Perspektivwechsel: Vorabendevent bei Stuttgart 21
Als Regionalpartner durfte die BioRegio STERN Management GmbH nicht nur aktiv zum Programm beitragen, sondern bereits am Vorabend den Rahmen für einen besonderen Einstieg in die Veranstaltung gestalten.
Der Abend vor dem eigentlichen Event bot den Teilnehmenden exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines der größten Infrastrukturprojekte Europas: Stuttgart 21. Die Führung durch die Baustelle sowie der Besuch im Info Turm Stuttgart eröffneten neue Perspektiven auf Planung, Technologie und Dimension des Projekts.
Im Anschluss stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt. In entspannter Atmosphäre konnten erste Kontakte geknüpft, bestehende Netzwerke vertieft und Gespräche jenseits des klassischen Konferenzrahmens geführt werden – ein gelungener Auftakt für den folgenden Veranstaltungstag.
V.l.n.r.: Johannes Sarx (Geschäftsführer der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH), Martina Keller (BioRegio STERN), Anja Reutter (BioRegio STERN), Dr. Klara Altintoprak (BioRegio STERN), Dr. Klaus Eichenberg (Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH)
/ Copyright: Anja Reutter/ BioRegio STERN Management GmbHMensch. Maschine. Miteinander? – Zukunftsthemen im Fokus
Im Zentrum des diesjährigen TREFFpunkts stand die Frage, wie Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Robotik die Gesundheitsindustrie verändern – und welche Chancen und Herausforderungen damit verbunden sind.
Nach der Eröffnung durch Vertreter aus Politik und Organisationen, darunter auch Dr. Klaus Eichenberg (Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH), spannte sich der inhaltliche Bogen von:
- der ökonomischen Bedeutung der Gesundheitsindustrie in Baden-Württemberg
- über konkrete Anwendungsbeispiele aus der orthopädischen Versorgung
- bis hin zu strategischen Perspektiven aus Initiativen wie Cyber Valley und IPAI
Besonders deutlich wurde: Die Technologien sind längst keine Zukunftsmusik mehr. Sie prägen bereits heute Forschung, Entwicklung und Versorgung – von KI-gestützter Diagnostik bis hin zu robotischer Unterstützung im OP.
Zwischen Hype und Realität: Diskussionen mit Tiefgang
Ein Highlight war die Paneldiskussion „Science oder Science-Fiction?“, die aktuelle Entwicklungen kritisch einordnete. Hier trafen Perspektiven aus Start-ups, Forschung und Industrie aufeinander – mit einer zentralen Erkenntnis:
Der Fortschritt ist real, aber seine erfolgreiche Umsetzung hängt maßgeblich von Interdisziplinarität, Regulierung und Akzeptanz ab.
Auch am Nachmittag wurde dieser Diskurs fortgeführt – etwa bei Fragen rund um nachhaltige Automatisierung oder die Mensch-Maschine-Interaktion. Gerade die Verbindung von technologischer Innovation und gesellschaftlicher Verantwortung zog sich wie ein roter Faden durch das Programm.
Innovation zum Anfassen: Start-ups und Forschung im Pitch-Format
In kompakten Pitches präsentierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen konkrete Lösungsansätze – von Nanorobotern in der Tumortherapie bis hin zu KI-gestützter Schwangerschaftsüberwachung. Diese Einblicke machten deutlich, wie breit das Innovationsspektrum im Land ist – und wie eng Grundlagenforschung und Anwendung bereits miteinander verzahnt sind.
Vernetzung als Schlüssel
Neben den Fachinhalten blieb ausreichend Raum für das, was den TREFFpunkt Gesundheitsindustrie auszeichnet: persönlicher Austausch und neue Kooperationen. Ob beim Networking Coffee, den moderierten Thementischen oder dem gemeinsamen Lunch – überall wurde diskutiert, hinterfragt und weitergedacht. Genau hier entstehen die Impulse, die Innovationen voranbringen.
Fazit
Der TREFFpunkt Gesundheitsindustrie 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie dynamisch sich die Branche im Spannungsfeld von Technologie, Medizin und Gesellschaft entwickelt. Für die BioRegio STERN war es eine große Freude, als Regionalpartner mitzuwirken und mit dem Vorabendevent einen eigenen Akzent zu setzen. Ein Event, das nicht nur informiert, sondern verbindet – und damit genau das leistet, was es heute mehr denn je braucht: Austausch, Perspektiven und gemeinsame Gestaltung der Zukunft.
Weitere Informationen
Hier geht’s zur Pressemeldung der BIOPRO Baden-Württemberg:
www.bio-pro.de/infothek/pressemitteilungen/mensch-und-maschine-im-fokus-ki-und-robotik-der-medizin
BioRegio STERN Management GmbH