01.04.2010 | Pressemitteilung

Nächster Schritt in Richtung transnationale Kooperation

(Stuttgart/Chaumont/Nogent, 31. März 2010) – Vertreter von Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der BioRegion STERN trafen Spezialisten für die Metall- und Oberflächenbearbeitung in Frankreich. Die Kooperation zwischen der BioRegio STERN Management GmbH und dem Pôle Technologique de Haute-Champagne, PTHC, ermöglicht neue Kontakte, den Austausch innovativer Ideen und das Ausloten von Kooperationsmöglichkeiten. Nach dem Empfang im Rathaus von Chaumont standen Firmenbesichtigungen, Vorträge und ein Besuch des Zentrums für Innovation und Technologietransfer, CRITT, auf dem Programm.

»Wir sind überzeugt, dass durch den Austausch von Wissen und Innovationskraft die internationale Wettbewerbsfähigkeit beider Regionen nachhaltig gestärkt wird,« erklärte Dr. Klaus Eichenberg, Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH. Diese organisierte daher mit finanzieller Unterstützung des internationalen Büros des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Begegnung zwischen Vertretern deutscher Medizintechnikunternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen sowie Vertretern französischer Unternehmen und Forschungsinstitutionen aus der Haute-Champagne. Die Region gilt als Frankreichs erste Adresse für die Herstellung und Oberflächenbearbeitung von medizintechnischen Produkten. Am Ende der zweitägigen Reise waren sich die Beteiligten beider Seiten einig, dass es sich lohnt, »über den eigenen Tellerrand« hinauszuschauen, um Einblick in die Bedingungen zu bekommen, unter denen die jeweils Anderen forschen und produzieren.

Die Mitarbeiter von Forschungseinrichtungen – darunter das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und das NMI Naturwissenschaftliches und Medizinischen Institut an der Universität Tübingen – sowie Unternehmensvertreter aus den Bereich der Oberflächentechnik und Metallverarbeitung nutzten die Gelegenheit, um sich mit den Vertretern der im Bereich Implantattechnologie international renommierten Medizintechnik-Unternehmen Greatbatch Medical und Marle zu treffen. Auch Mitarbeiter von französischen Forschungseinrichtungen wie CRITT und Ingenieurschulen wie die Technische Universität von Troyes (UTT) standen den Besuchern für Fragen und fachlichen Austausch zur Verfügung. In den beiden Tagen wurde vereinbart, sich gemeinsam bei künftigen Ausschreibungen für EU-Fördergelder für länderübergreifende Projekte zu bewerben. Zudem konnten erste Kontakte geknüpft werden, die bei einem geplanten Gegenbesuch der französischen Unternehmer und Vertreter der Forschungsinstitutionen in Deutschland vertieft werden sollen. »Nach dieser ersten Kontaktaufnahme zwischen den Unternehmern und Forschern ist es wichtig zu zeigen, dass aus dieser deutsch-französischen Kooperation wegweisende Technologien und innovative Produkte hervorgehen können,« zeigt sich Dr.-Ing. Régis Flot, Präsident der Association pour le Pôle Technologique de Haute-Champagne, überzeugt.

Pressemeldung auf Französisch