Weltpremiere: Universitäts-Frauenklinik nimmt OP-Saal der neuesten Generation in Betrieb
Noch vor der offiziellen Markteinführung im Juni hat die Universitäts-Frauenklinik den OR1™ X Pro des Tuttlinger Medizintechnik-Unternehmens KARL STORZ in Betrieb genommen. Der Operationssaal der neusten Generation ermöglicht ein innovatives Niveau der Digitalisierung und hilft, Prozesse effizienter zu gestalten und zu automatisieren. Tübingen ist weltweit der erste Standort mit dem neuartigen System. Der Saal wird für Kaiserschnitte, minimalinvasive und robotergestützte Eingriffe genutzt.
In der Universitäts-Frauenklinik Tübingen wurde der neue Operationssaal OR1™ X Pro feierlich eingeweiht.
/ KARL STORZ SE & Co. KG„Wir sind sehr stolz darauf, weltweit zuerst im neuen Saalkonzept arbeiten zu dürfen und dabei als Referenzklinik zu fungieren“, sagt Prof. Dr. Sara Y. Brucker, Ärztliche Direktorin der Universitäts-Frauenklinik Tübingen, und ergänzt: „Bereits bei den ersten Eingriffen im neuen OP wurde der Mehrwert von Digitalisierung und Automatisierung deutlich.“
Herzstück der Installation ist eine zukunftsorientierte OP-Plattform, die als stabile, skalierbare Basis konzipiert ist. Sie erlaubt die flexible Integration von Software, Services und zukünftigen Innovationen. Eine 4K-Monitorinfrastruktur sowie vollintegrierte Touchscreens ermöglichen einen intuitiven Zugriff auf klinische Informationssysteme. Darüber hinaus erlaubt die technische Ausstattung eine automatisierte und durchgängige Aufzeichnung der Eingriffe, was den manuellen Arbeitsaufwand für Dokumentation und Qualitätssicherung verringert.
Noch vor der offiziellen Markteinführung im Juni hat die Universitäts-Frauenklinik den OR1™ X Pro des Tuttlinger Medizintechnik-Unternehmens KARL STORZ in Betrieb genommen.
/ KARL STORZ SE & Co. KGZudem werden mit den Daten bereits implementierte KI-gestützte Systeme trainiert, um diese kontinuierlich ausbauen zu können. Perspektivisch werden die KI-Funktionen des Saals dazu genutzt, Routinetätigkeiten zu übernehmen, um so die OP-Teams zu entlasten. Zum Beispiel mit der automatisierten Benachrichtigung des Reinigungsteams, sobald der Saal das Ende der Operation registriert. „Für unsere OP-Teams ist es ein sehr spannender Prozess, dem neuen OP-Saal gewissermaßen beim Lernen zu helfen und damit den für uns maximalen Nutzen aus den technischen Möglichkeiten zu ziehen“, freut sich Sara Y. Brucker.
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Experte/Expertin:
Prof. Dr. Sara Y. Brucker
Ärztliche Direktorin, Universitäts-Frauenklinik
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