Friedrich-Miescher-Laboratorium

Friedrich-Miescher-Laboratorium

Biologische Forschung

Das Friedrich-Miescher-Laboratorium (FML) ist ein Forschungsinstitut der Max-Planck-Gesellschaft, benannt nach Friedrich Miescher, einem berühmten Schweizer Biologen, der in Tübingen die DNA entdeckte. Das Institut wurde 1969 eingerichtet mit dem Ziel hervorragenden jungen Wissenschaftlern die Möglichkeit zu eigenständigem Forschen in einer unabhängigen Forschungsgruppe zu geben. Die Projekte haben eine Laufzeit von jeweils fünf Jahren. Das FML ist Teil des Max-Planck-Campus in Tübingen, auf dem sich auch die Max-Planck-Institute für Entwicklungsbiologie und für biologische Kybernetik befinden.
Am FML arbeiten bis zu vier unabhängige Forschungsgruppen an verschiedenen biologischen Fragestellungen. Die AG Antonin befasst sich mit der Dynamik der Kernhülle, die AG Hauf mit der chromosomalen Segregation, die AG Ivanov mit der Bindung der Schwesterchromatiden und die AG Rätsch mit dem maschinellen Lernen in der Biologie.

Kategorie

Institute

Aktivität Forschung, Entwicklung

Management

Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhard (Geschäftsführung)

Gründungsjahr

1969