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05/05/2026 | BioNTech | News

BioNTech veröffentlicht Ergebnisse für das erste Quartal 2026 sowie Informationen zur Geschäftsentwicklung

MAINZ, Deutschland, 5. Mai 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- BioNTech SE (Nasdaq: BNTX, „BioNTech“ oder „das Unternehmen“) hat heute die Ergebnisse des am 31. März 2026 endenden ersten Quartals veröffentlicht und Informationen zur Geschäftsentwicklung bekanntgegeben.

„Im ersten Quartal haben wir entscheidende Fortschritte bei der Umsetzung unserer Onkologiestrategie gemacht. Das zeigen unter anderem die jüngst präsentierten Daten aus unserem tumorübergreifenden Programm Pumitamig sowie aus unserem vielseitigen Portfolio an Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten. Gleichzeitig bauen wir unsere klinischen Programme weiter aus, um innovative Kombinationstherapien mit einzubeziehen. Damit wollen wir die optimale Strategie für zukünftige Zulassungsstudien mit Kombinationsansätzen ermitteln und das Potenzial unserer Pipeline voll ausschöpfen“, sagte Prof. Dr. Ugur Sahin, Chief Executive Officer und Mitgründer von BioNTech. „Wir werden uns weiterhin auf die beschleunigte Entwicklung unserer wichtigsten strategischen Programme konzentrieren, während wir an unserer Vision festhalten, die Gesundheit von Patientinnen und Patienten mit Krebs auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu verbessern.“

Finanzergebnisse des ersten Quartals 2026 

            
in Mio. €, bis auf Ergebnis je Aktie  Erstes Quartal 2026  Erstes Quartal 2025
  IFRS Ergebnis  Adjustiertes Ergebnis2  IFRS Ergebnis Adjustiertes Ergebnis2
Umsatzerlöse  118,1  118,1  182,8 182,8
Nettoverlust  (531,9)  (494,6)  (415,8) (430,8)
Verwässertes Ergebnis je Aktie  (2,10)  (1,95)  (1,73) (1,79)

Die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2026 betrugen 118,1 Mio. €, verglichen mit 182,8 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang war im Wesentlichen auf niedrigere Umsätze mit den COVID‑19-Impfstoffen von BioNTech zurückzuführen.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten beliefen sich auf 557,0 Mio. € im ersten Quartal 2026, verglichen mit 525,6 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die Kosten wurden im Wesentlichen durch höhere Kosten für die Entwicklung von Immunonkologie‑ („IO“) und Antikörper‑Wirkstoff‑Konjugat (antibody drug conjugate, „ADC“)-Programmen bestimmt, insbesondere Pumitamig und Gotistobart, durch die Einbeziehung der Geschäftstätigkeit der im Jahr 2025 erworbenen Unternehmen BioNTech China (vormals Biotheus) und CureVac sowie durch eine Wertminderung eines immateriellen Vermögenswerts. Diese Effekte wurden teilweise durch geringere Kosten im Zusammenhang mit der COVID‑19‑Impfstoffkollaboration von BioNTech mit Pfizer Inc. („Pfizer“) kompensiert.

Die adjustierten Forschungs- und Entwicklungskosten beliefen sich auf 527,1 Mio. € im ersten Quartal 2026, verglichen mit 525,6 Mio. € im Vorjahreszeitraum. In den adjustierten Forschungs- und Entwicklungskosten des ersten Quartals 2026 ist die Wertminderung eines immateriellen Vermögenswerts nicht enthalten.

Die Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten5 beliefen sich auf 150,8 Mio. € im ersten Quartal 2026, verglichen mit 120,6 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg war im Wesentlichen auf den fortlaufenden Aufbau einer kommerziellen Vertriebsstruktur sowie auf die Einbeziehung der Geschäftstätigkeit der im Jahr 2025 erworbenen Unternehmen BioNTech China (vormals Biotheus) und CureVac zurückzuführen. Diese Kosten wurden teilweise durch einen Rückgang externer Leistungen kompensiert.

Der Nettoverlust betrug 531,9 Mio. € im ersten Quartal 2026, verglichen mit einem Nettoverlust in Höhe von 415,8 Mio. € im Vorjahreszeitraum.
Der adjustierte Nettoverlust betrug 494,6 Mio. € im ersten Quartal 2026, verglichen mit einem adjustierten Nettoverlust in Höhe von 430,8 Mio. € im Vorjahreszeitraum.
Das verwässerte Ergebnis je Aktie belief sich auf minus 2,10 € im ersten Quartal 2026, verglichen mit einem verwässerten Ergebnis je Aktie von minus 1,73 € im Vorjahreszeitraum.
Das adjustierte verwässerte Ergebnis je Aktie belief sich auf minus 1,95 € im ersten Quartal 2026, verglichen mit einem adjustierten verwässerten Ergebnis je Aktie von minus 1,79 € im Vorjahreszeitraum.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie liquide Wertpapieranlagen beliefen sich zum 31. März 2026 auf 16.763,3 Mio. €, bestehend aus 9.939,4 Mio. € an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, 4.696,9 Mio. € an als kurzfristige finanzielle Vermögenswerte ausgewiesenen liquiden Wertpapieranlagen und 2.127,0 Mio. € an als kurzfristige finanzielle Vermögenswerte ausgewiesenen liquiden Wertpapieranlagen.

Zum 31. März 2026 befanden sich 252.884.261 ausstehende Aktien im Umlauf. Dabei werden die 6.143.226 Aktien im eigenen Bestand nicht berücksichtigt.

„Die Umsätze für das erste Quartal entsprechen unseren Erwartungen und spiegeln die saisonale Nachfrage nach COVID-19-Impfstoffen wider“, sagte Ramón Zapata, Chief Financial Officer bei BioNTech. „Wir verfolgen eine disziplinierte Kapitalallokationsstrategie, die es uns ermöglicht, unser Ziel zu erreichen, uns bis 2030 zu einem führenden biopharmazeutischen Unternehmen mit mehreren Onkologieprodukten zu entwickeln.“ 
Bekräftigte Prognose für das Geschäftsjahr 20266:

Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2026 2.000 Mio. € – 2.300 Mio. €

Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet BioNTech aufgrund von Rückgängen sowohl auf dem europäischen als auch auf dem US-amerikanischen Markt mit geringeren Umsätzen aus dem Geschäft mit COVID-19-Impfstoffen als im Geschäftsjahr 2025. Die Vereinigten Staaten sind weiterhin ein wettbewerbsintensiver und dynamischer Markt, sodass dort geringere Umsätze erwartet werden. Darüber hinaus erwartet BioNTech in Europa niedrigere Umsätze, während das Unternehmen seinen Marktanteil verteidigt und den Wandel weg von mehrjährigen Verträgen vorbereitet. In Deutschland erfasst BioNTech den Direktverkauf ihrer COVID-19-Impfstoffe als Umsatz. Daher werden sich die erwarteten Rückgänge bei den Verkäufen von COVID-19-Impfstoffen des Unternehmens in diesem Land direkt auf den Umsatz auswirken, während die Umsätze außerhalb Deutschlands nur als hälftiger Anteil am Bruttoergebnis des Kollaborationspartners Pfizer auf den Umsatz des Unternehmens einen Einfluss haben werden. Gemäß den Partnerschaftsbedingungen werden die Umsatzerlöse aus der Zusammenarbeit mit Bristol Myers Squibb Company („BMS“) im Jahr 2026 voraussichtlich weitgehend denen des Jahres 2025 entsprechen. Die Umsatzerlöse aus dem Pandemiebereitschaftsvertrag mit der deutschen Regierung und dem Dienstleistungsgeschäft werden voraussichtlich stabil bleiben.

Geplante adjustierte Ausgaben im Geschäftsjahr 2026:

Adjustierte Forschungs- und Entwicklungskosten 2.200 Mio. € – 2.500 Mio. €
Adjustierte Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten 700 Mio. € – 800 Mio. €

BioNTech wird den Fokus von Investitionen weiterhin auf Forschung und Entwicklung und die Skalierung des Unternehmens legen. Dabei stehen spätere Entwicklungsphasen und die avisierte Marktreife in der Onkologie im Mittelpunkt. Die bisherige Kostendisziplin wird beibehalten. Die strategische Kapitalallokation wird auch weiterhin Innovationen fördern und ein wichtiger Faktor für die Entwicklung des Unternehmens sein. Als Teil der Strategie von BioNTech wird das Unternehmen weiterhin geeignete Möglichkeiten zur Unternehmensentwicklung prüfen, um ein nachhaltiges, langfristiges Wachstum zu erzielen und zukünftigen Wert zu schaffen.

Geplantes Aktienrückkaufprogramm 

Der Vorstand und Aufsichtsrat beabsichtigen, ein Aktienrückkaufprogramm für die American Depositary Shares („ADSs“) von BioNTech zu genehmigen. Im Rahmen dieses Programms soll das Unternehmen innerhalb der nächsten zwölf Monate ADSs im Wert von bis zu 1,0 Mrd. $ zurückkaufen können. BioNTech beabsichtigt, die zurückgekauften ADSs zur Erfüllung von Verpflichtungen aus dem regulären Geschäftsbetrieb zu nutzen. Das Programm ist darauf ausgerichtet, die Kapitaleffizienz zu verbessern und die langfristige Wertschöpfung zu fördern. Dies steht im Einklang mit BioNTechs Strategie, bis 2030 ein Unternehmen mit mehreren zugelassenen Produkten zu werden.

Konsolidierung der Produktionsstandorte

BioNTech allokiert Kapital weiterhin strategisch und optimiert fortwährend ihre Kapazitäten, um operative Effizienz und eine nachhaltige Wertschöpfung zu steigern. Aus diesem Grund plant das Unternehmen, sein Produktionsnetzwerk weiter zu adjustieren und dort zu konsolidieren, wo mit Überkapazitäten zu rechnen ist, etwa durch sich verändernde Lieferanforderungen, M&A-Transaktionen, Produktionskapazitäten von Partnern, sowie auslaufende Verträge.

BioNTech plant, die Produktionsstandorte in Idar-Oberstein, Marburg und Singapur sowie an den Standorten von CureVac zu schließen, wovon insgesamt bis zu rund 1.860 Stellen betroffen sein könnten. Die Schließung der Standorte in Idar-Oberstein, Marburg und Tübingen ist bis Ende 2027 geplant, während der Betrieb in Singapur voraussichtlich im ersten Quartal 2027 eingestellt wird. Für jeden Produktionsstandort lotet BioNTech Veräußerungsoptionen aus, einschließlich eines teilweisen oder vollständigen Verkaufs. 

BioNTech erwartet, dass die Kosteneinsparungen im Laufe der Zeit zunehmen. Nach vollständiger Implementierung der Maßnahmen im Jahr 2029 könnten potenziell wiederkehrende jährliche Einsparungen von rund 500 Mio. € erreicht werden.7 Diese Einsparungen sollen das Unternehmen insoweit unterstützen, als dass sie entsprechend der Kapitalallokation die wachsende Onkologie-Pipeline weiter in Richtung Kommerzialisierung vorantreiben. 

BioNTech gewährleistet mit ihrem etablierten Produktionsnetzwerk weiterhin eine robuste Versorgung. Durch die Konsolidierungsmaßnahmen werden keine Auswirkungen für den kommerziellen oder klinischen Bedarf sowie auf vertragliche Verpflichtungen erwartet, da die Kapazitäten an den betroffenen Standorten in den kommenden 24 Monaten nicht ausgelastet oder redundant sein werden.

Der vollständige, ungeprüfte und verkürzte konsolidierte Zwischenabschluss ist in BioNTechs Bericht (Form 6-K) für das am 31. März 2026 endende Quartal zu finden, der heute bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, „SEC“) eingereicht wurde und unter folgender Adresse verfügbar ist: www.sec.gov.

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Investorenanfragen
Dr. Douglas Maffei
Investors@biontech.de
Medienanfragen
Jasmina Alatovic
Media@biontech.de

Source:
https://investors.biontech.de/de/news-releases/news-release-details/biontech-veroeffentlicht-ergebnisse-fuer-das-erste-quartal-2026