Sorry, the english version of this page is currently not available.

03/06/2006 | News

BMBF-Bekanntmachung: Innovationswettbewerb zur Förderung der Medizintechnik

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) führt seit 1999 jährlich den Innovationswettbewerb zur Förderung der Medizintechnik durch. Dieser Wettbewerb wird mit der vorliegenden Bekanntmachung mit dem 'Innovationswettbewerb -BASIS' erneut durchgeführt und zudem um ein neues Fördermodul, den 'Innovationswettbewerb -TRANSFER' erweitert.

Die beiden Fördermodule 'Innovationswettbewerb - BASIS' und 'Innovationswettbewerb - TRANSFER' sollen bestehende Angebote der Forschungsförderung ergänzen und die Lücke zwischen Grundlagenforschung und marktnaher Forschung (für die Förderangebote im Rahmen der technischen Fachprogramme des BMBF bestehen) schließen. Besonders innovative und originelle Forschungs- und Entwicklungsideen der Medizintechnik werden ausgewählt und im Rahmen eines 'Schlüsselexperimentes' (Fördermodul Innovationswettbewerb - BASIS) bzw. im Rahmen eines 'F&E-Vorläufervorhabens' unter Beteiligung der Industrie (Fördermodul Innovationswettbewerb - TRANSFER) gefördert. Zweck der Förderung ist es, dazu beizutragen, Innovationsbarrieren zu überwinden und den Weg von der Idee zu einem medizinisch nutzbaren und wirtschaftlich umsetzbaren Produkt oder einer Technik zu beschleunigen.

Gegenstand der Förderung

Unter dem Begriff Medizintechnik werden in dieser Bekanntmachung Forschung und Entwicklung zu Geräten und Verfahren in der medizinischen Anwendung verstanden, die unter das Medizinproduktegesetz fallen (s. MPG §3). Vorhaben, die sich schwerpunktmäßig mit Technologieentwicklung z. B. aus den Bereichen Materialforschung, Mikrosystemtechnik, optische Technologien oder Informations- und Kommunikationstechnologie befassen, können grundsätzlich nur im Rahmen der bestehenden Förderprogramme gefördert werden (Informationen zu diesen Förderprogrammen siehe http://www.bmbf.de/). Ausschließlich biochemisch/ biotechnologisch basierte Verfahren (z. B. Bioreaktor - Entwicklung, 'Tissue engineering', z. T. Biochip-Verfahren) sowie Vorhaben, die ausschließlich Softwareentwicklung beinhalten und keine substantielle medizintechnische Entwicklung vorsehen, werden ebenfalls nicht im Rahmen des Innovationswettbewerbs gefördert.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (Unternehmen der Großindustrie können nur unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden).

Mit der Abwicklung dieser Fördermaßnahme hat das BMBF beauftragt:
Projektträger im DLR für das BMBF
Gesundheitsforschung
Heinrich-Konen-Str. 1
53227 Bonn
T 0228-3821-210
F 0228-3821-257
www.pt-dlr.de

Es wird empfohlen, zur Antragsberatung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich. Auf der Internetseite des Projektträgers sind die Namen der für die Beratung zuständigen fachlichen Betreuer angegeben.
Das Antragsverfahren ist zweistufig, es findet aber nur ein fachlicher Begutachtungsschritt statt.

Zunächst können formlose Vorhabenbeschreibungen als Teil des späteren förmlichen Förderantrages ab sofort bis zum 30.06.2006 beim Projektträger eingereicht werden.