17.12.2019 | Hohenheim

MitGEN, OhneGEN, FremdGEN Wohin geht die Pflanzenzüchtung?

Veranstaltungsort: Universität Hohenheim, Otto Rettenmaier Audimax, Garbenstr. 30, 70599 Stuttgart

Wie unterscheidet sich die Genom-Editierung mit der „Genschere“ von den bislang verwendeten Verfahren der Pflanzenzüchtung? Welche Potenziale und welche Risiken sind damit verbunden? Wie sind die verschiedenen Verfahren der Pflanzenzüchtung aus ethischer und gesellschaftlicher Perspektive zu bewerten? Welche Züchtungsverfahren sollen im Öko-Landbau erlaubt sein? Diese Fragen stehen im Zentrum der fünften Veranstaltung in der Reihe „Hohenheimer Landwirtschaftsdialog“.

Eröffnet wird der fünfte Landwirtschaftsdialog von Prof. Dr. Stephan Dabbert, Rektor der Universität Hohenheim. Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL (Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Baden-Württemberg) wird ein Grußwort sprechen. Der international renommierte Experte für Pflanzenzüchtung an der Universität Hohenheim, Prof. Dr. Karl Schmid, wird erläutern, was Genom-Editierung ist und worin sie sich von bisherigen Methoden unterscheidet. Anschließend analysiert der Philosoph Dr. Christian Dürnberger vom Messerli Forschungsinstitut (Wien) die moderne Pflanzenzüchtung aus gesellschaftlicher Perspektive. Dr. Christian Eichert stellt die Position der Biobranche zur „Genschere“ CRISRP/CAS vor. Er ist Geschäftsführer von Bioland Baden-Württemberg und der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau Baden-Württemberg (AÖL e.V.) Das Publikum kann seine Meinung durch eigene Diskussionsbeiträge und auch elektronisch per Digi-Voting zum Ausdruck bringen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen sowie das Programm finden Sie unter: https://dialog.uni-hohenheim.de/

Kontakt: 

Prof. Dr. Claudia Bieling 
Fg. Gesellschaftliche Transformation und Landwirtschaft 
Schloss Hohenheim 1C (Museumsflügel), 132 
Universität Hohenheim 
70599 Stuttgart 
Tel. 0711 459 24029 
claudia.bieling@uni.hohenheim.de