Doktorarbeit - NGS-basiertes Immunmonitoring nach Patientenindividualisierter Anti-Tumor Peptid Vakzine

DOKTORARBEIT

NGS-basiertes Immunmonitoring nach Patientenindividualisierter Anti-Tumor Peptid Vakzine

ab Juni 2020 (oder später)

AG Schilbach
Uniklinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin,
Abtlg. Hämatologie und Onkologie/Molekulare Medizin
Hoppe-Seyler Straße 1, 72076 Tübingen

Unsere Arbeitsgruppe untersucht T Zellen in unterschiedlichen pathophysiologischen Zusammenhängen. Immuntherapeutische und patientenindividualisierter Therapieansätze sind im Focus neuer Immuno-onkologischer Therapien. Damit diese als Standardtherapien etabliert werden können wollen wir ihre Wirksamkeit nachweisen. 
 

Ziel der Arbeit ist es:

  • ein Verfahren zu entwickeln, das zeigt ob die patientenindividuelle Peptide-Vaccine eine Immunantwort im Patienten starten konnte,
  • welche Peptide am erfolgreichsten waren in der Induktion einer Immunantwort
  • wie lange diese T Zellantwort nachweisbar ist, und
  • wie breit das induzierte T Zell Repertoire ist.

Wir haben bereits ein Immunmonitoringverfahren erfolgreich etabliert1. Da großes Interesse von klinischer Seite aus besteht soll der Nachweis der Immunantwort nicht wie bisher händisch durch T Zellrezeptorrepertoire Analyse via Spectratyping und Sequenzierung der single peaks erfolgen sondern durch eine NGS basierte TCR-Repertoir Analyse ersetzt werden.
 

Diese Methoden werden dabei eingesetzt und sind in unserem Labor etabliert:

  • Zellsortierung mittels MACS Technologie
  • T Zell-Kultur zur Anreicherung und Isolation Impfpeptid-reaktiver T Zellen
  • FACS Analyse
  • T Zellrezeptorrepertoire Analyse via Spectratyping und Sequenzierung
  • Molekularbiologie: DNA/RNA-iso, cDNA Synthese, Primer design, PCR Techniken


 

  1.  Sonntag K, Hashimoto H, Eyrich M, et al. Immune monitoring and TCR sequencing of CD4 T cells in a long term responsive patient with metastasized pancreatic ductal carcinoma treated with individualized, neoepitope-derived multipeptide vaccines: a case report. J Transl Med. 2018;16(1):23.

Wer Interesse hat, bitte melden bei:
 

AG Schilbach
Uniklinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin,
Abtlg. Hämatologie und Onkologie/Molekulare Medizin
Hoppe-Seyler Straße 1
72076 Tübingen

Karin.Schilbach@med.uni-tuebingen.de
oder Tel: 07071-2984084, - 2981325