APRONA

APRONA

Flexible roboterbasierte Plattform zur automatisierten Produktion von Nanopartikeln

Mit einer Laufzeit von zweieinhalb Jahren und einer Förderung in Höhe von rund 2 Millionen Euro im Rahmen des Förderprogrammes des BMBF zur Förderung von KMU zentrierten, strategischen FuE-Verbünden in Netzwerken und Clustern (KMU-NetC) startet das Verbundprojekt APRONA zum 1.9.2017.

Mit dem Ziel die automatisierte Herstellung von Nanopartikeln für Diagnostik und Therapie zu initiieren ist APRONA als Verbundprojekt zwischen einem ingenieurgetriebenen KMU, zwei Life-Science-KMUs und einem Fraunhofer-Institut als Pilotprojekt im Cluster gestartet. Das Projekt stellt sich hierbei der Herausforderung einer automatisierten Herstellung der diagnostischen und therapeutischen Nanopartikel-Systeme. Im Rahmen des Projekts APRONA werden noch nicht regelmäßig innovierende KMU in die Innovationsnetzwerke stärker eingebunden und mit Forschungseinrichtungen zusammengeführt, wodurch sie an deren Know-How partizipieren können.

Nanopartikel-basierte Technologien gehören zu den Kerntechnologien der medizinischen Forschung und sind auch für Unternehmen der Pharmaindustrie attraktiv. Dank großer Fortschritte in der Materialforschung stehen zahlreiche diagnostische und therapeutische Nanopartikel zur Verfügung. Der sensitive Herstellungsprozess profitiert derzeit allerdings noch nicht von den Vorteilen einer Automatisierungstechnik. Eine der größten Herausforderungen bei der Synthese von Nanopartikel ist die Etablierung von Herstellungsverfahren, die reproduzierbare Produkteigenschaften sicherstellen und dabei den Anforderungen aus der personalisierten Medizin gerecht werden.

Es ist geplant, den Automatisierungsprozess unter Verwendung eines Zweiarmrobot-Systems umzusetzen, welches mit anderen Geräten interagiert. Dazu müssen sämtliche Geräte und Komponenten der Anlage so entwickelt und zusammengefügt werden, dass alle erforderlichen Bewegungsabläufe, Geschwindigkeiten, Positionierungen, Signal- und Messwert-Parameter einen ausreichend genauen und reproduzierbaren Produktionsablauf gewährleisten. Alle Geräte müssen daher miteinander kompatibel und kombinierbar sein.


Ansprechpartner:

Verena Grimm, Dr. rer. nat.
E grimm [at] bioregio-stern.de
T +49-711-870354-27


Anja Reutter, Dipl.-Biol. (t.o.)
E reutter [at] bioregio-stern.de
T +49-711-87035423