Meldefrist 30.05.2021 | Ausschreibung

Zukunftsprogramm Wasserstoff Baden-Württemberg

Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien werden beim weiteren Umbau der Energiesysteme und einer weitreichenden Umstellung auf innovative und emissionsarme Technologien eine Schlüsselrolle einnehmen. Ziel des Zukunftsprogramms Wasserstoff BW (ZPH2) ist es, die Unternehmen dabei zu unterstützen, eine zukunftsfähige Wasserstoffwirtschaft in Baden-Württemberg aufzubauen. Dafür stellt das Land 26,4 Millionen Euro bereit.

Ziel des Programms

Das Zukunftsprogramm Wasserstoff BW soll baden-württembergische Unternehmen darin unterstützen, rasch innovative Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien zu entwickeln, zu produzieren, anzuwenden und neue Marktanteile zu gewinnen. Sie sollen ihre führende technologische Position im internationalen Wettbewerb behaupten können.

Das Programm greift Themen der Wasserstoff-Roadmap BW auf, die das Kabinett am 15. Dezember 2020 beschlossen hat. Im Fokus des Programms stehen baden-württembergische Unternehmen (beispielsweise Hersteller, Ausrüster, Zulieferer und Anwender) und deren mit der Forschung entwickelte Projekte (beispielsweise Technologien, Anlagen, Konzepte, Prozesse), die zur Anwendung gebracht werden sollen.

Für produzierende Firmen, welche noch nicht direkt in Forschungs- und Entwicklungsprojekte einsteigen können, ist es zunächst möglich, ihre Ideen auf Umsetzbarkeit prüfen zu lassen.

Was wird gefördert?

Es werden fünf Bausteine aus der Wasserstoff-Roadmap BW gefördert:

  • Förderbaustein 1: Industrielle Forschung, Weiterentwicklung und Fertigung
  • Förderbaustein 2: Speicherung und Transport von Wasserstoff
  • Förderbaustein 3: Entwicklung und Anwendung netzunabhängiger mobiler Stromver- sorgungsanlagen
  • Förderbaustein 4: Weitere Projektideen
  • Förderbaustein 5: Umsetzbarkeitsprüfungen

Wer wird gefördert?

Im Sinne des Konjunkturpaketes sollen im Wesentlichen produzierende Unternehmen mit Sitz oder einer Niederlassung in Baden-Württemberg gefördert werden. Zusätzlich, zur Unterstützung der Unternehmen, sind in den Projektverbünden ebenfalls zuwendungsberechtigt: Hochschulen, Universitäten sowie außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Engineering-Dienstleister und Softwarefirmen.

Unabhängig davon können in den Projekten notwendige Unteraufträge verankert werden beziehungsweise können Verbände und Vereine sowie Kommunen in den Projekten als assoziierte Partner ohne Förderung mitwirken.

Wie erfolgt die Antragstellung?

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg den Projektträger Karlsruhe (PTKA) beauftragt.

Folgende Stichtage sind zu beachten:

  • Einreichung für die Förderbausteine 1 bis 4 ist der 30.05.2021
  • Einreichung für den Förderbaustein 5 ist der 15.05.2021 (1. Stichtag)
  • Einreichung für den Förderbaustein 5 ist der 15.09.2021 (2. Stichtag)

Weitere Informationen

Einreichungsfrist: 30. Mai 2021

Weitere informationen:

Ausschreibung: Zukunftsprogramm Wasserstoff BW

Kontakt:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Projektträger Karlsruhe
Baden-Württemberg Programme (PTKA-BWP)
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Dr.-Ing. Mandy Fuhrherr
Tel.: +49 (0) 721 608 24998
E-Mail: mandy.fuhrherrq@kit.edu