Meldefrist 29.06.2021 | Ausschreibung

Richtlinie zur Förderung von „Krebs-Immuntherapie der nächsten Generation: Fokus auf das Tumor-Mikromilieu“

In den letzten Jahrzehnten hat sich das Verständnis der molekularen Mechanismen, die für die Entstehung und das Fortschreiten von Krebs verantwortlich sind, deutlich verbessert. Dies führte zur Einführung einer Fülle von zielgerichteten therapeutischen Wirkstoffen in die Klinik, mit einer entsprechenden Verlängerung der Überlebenszeit und Verbesserung der Lebensqualität von Krebspatientinnen und Krebspatienten. In diesem Zusammenhang stellt die klinische Validierung des Konzepts, dass das Immunsystem in der Lage ist, Krebszellen zu erkennen und das Tumorwachstum zu kontrollieren, einen wichtigen Durchbruch dar, der den Weg für die Einführung von Immuntherapeutika in die klinische Praxis ebnet. Tatsächlich hat die Krebsimmuntherapie, insbesondere mit Checkpoint-Inhibitoren, aber in jüngster Zeit auch mit adoptiven CAR-T-Zellen, in den letzten zehn Jahren den Ansatz der Krebsbehandlung ­revolutioniert.

In den letzten Jahrzehnten hat sich das Verständnis der molekularen Mechanismen, die für die Entstehung und das Fortschreiten von Krebs verantwortlich sind, deutlich verbessert. Dies führte zur Einführung einer Fülle von zielgerichteten therapeutischen Wirkstoffen in die Klinik, mit einer entsprechenden Verlängerung der Überlebenszeit und Verbesserung der Lebensqualität von Krebspatientinnen und Krebspatienten. In diesem Zusammenhang stellt die klinische Validierung des Konzepts, dass das Immunsystem in der Lage ist, Krebszellen zu erkennen und das Tumorwachstum zu kontrollieren, einen wichtigen Durchbruch dar, der den Weg für die Einführung von Immuntherapeutika in die klinische Praxis ebnet. Tatsächlich hat die Krebsimmuntherapie, insbesondere mit Checkpoint-Inhibitoren, aber in jüngster Zeit auch mit adoptiven CAR-T-Zellen, in den letzten zehn Jahren den Ansatz der Krebsbehandlung ­revolutioniert.

Ausgehend von den, im vorigen Abschnitt erwähnten, Überlegungen konzentriert sich die von der Europäischen Kommission kofinanzierte Ausschreibung von TRANSCAN-3 (JTC 2021) auf „Krebs-Immuntherapie der nächsten ­Generation: Fokus auf das Tumor-Mikromilieu“. Trotz der Fortschritte bei Immuntherapien gibt es nach wie vor ­Hindernisse und Herausforderungen, darunter limitierte Antwortraten, die Nichtvorhersagbarkeit der klinischen Wirksamkeit sowie potentielle Nebenwirkungen wie Autoimmunreaktionen oder Zytokin-Freisetzungssyndrome, die die weitere Anwendung von Immuntherapien in Kliniken einschränken. Daher ist ein tieferes Verständnis des TME ­(Tumor-Mikromilieu), das in der Lage ist, verschiedene Klassen und Unterklassen des TME darzustellen, essentiell für die Entschlüsselung neuer Mechanismen von Immuntherapien, die Definition neuer prädiktiver Biomarker und die Identifizierung neuer therapeutischer Targets.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nichtwirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) in Deutschland verlangt.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem gemeinsamen „Joint Call Secretariat“, das beim Ministero della Salute-Istituto Superiore di Sanità, Italien angesiedelt ist, bis spätestens 29. Juni 2021, 12.00 Uhr MESZ zunächst Projektskizzen (pre-proposal) in elektronischer Form vorzulegen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen:

Bekanntmachung: Richtlinie zur Förderung von "Krebs-Immuntherapie der nächsten Generation: Fokus auf das Tumor-Mikromilieu"

Kontakt

Dr. Isabel Aller
Tel.: +49 (0) 228 3821 1168
E-Mail: isabel.aller@dlr.de

Dr. Sebastian Hückesfeld
Tel.: +49 (0)228 3821 2387
E-Mail: sebastian.hueckesfeld@dlr.de