Meldefrist 21.09.2020 | Ausschreibung

Innovationswettbewerb „Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“

Förderaufruf auf Grundlage des Förderrahmens „Entwicklung digitaler Technologien“

Künstliche Intelligenz und vernetzte Datentechnologien für infektiologische und andere die Wirtschaft bedrohende Krisen

Modelle und Methoden zur Abschätzung und Bewertung wirtschafts-, gesundheits- und gesellschaftspolitischer Folgen sowie Ableitung von Maßnahmen und Handlungsoptionen – präventiv und in der Krise

Ziel der Förderung:

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation der Wirtschaft zu fördern. Die Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) wird dabei als zentraler Baustein für den Erfolg zukünftiger, digitaler Anwendungen gesehen. Mit der Strategie Künstliche Intelligenz unterstreicht die Bundesregierung den Anspruch, Deutschland und Europa zu einem führenden Standort für die Entwicklung und Anwendung von KI-Technologien zu machen. Weitere Einzelheiten zum laufenden Innovationswettbewerb Künstliche Intelligenz (KI-Innovationswettbewerb) und bereits gestarteten Projekten sind im Internet unter www.KI-Innovationen.de einsehbar.

Mit dem vorliegenden dritten Förderaufruf werden Vorhaben auf Basis digitaler Technologien in den Bereichen Prävention und Bewältigung von infektiologischen und anderen bedrohlichen Krisensituationen angestrebt, die dazu geeignet sind, die Resilienz der Wirtschaft zu stärken und in diesem Zusammenhang die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Aufgezeigt werden sollen insbesondere konkrete Lösungen, mit denen aktuelle und auch zukünftige Krisensituationen mittels Datentechnologien und Künstlicher Intelligenz besser beherrschbar werden. Nach Möglichkeit sollen entsprechende Lösungen – über die Herausforderungen der aktuellen COVID-19 Pandemie hinaus – für die Prävention und den Ernstfall auch auf Alltagssituationen transferiert werden können, um auch Mehrwerte und Aussichten für neue Geschäftsmodelle in der Wirtschaft zu schaffen.  

Mit dem KI-Innovationswettbewerb leistet das BMWi einen unmittelbaren Beitrag zur Umsetzung der KI-Strategie der Bundesregierung. Die angestrebten Vorschläge sollen sich insbesondere auch an den Erfordernissen und Möglichkeiten des Mittelstands orientieren und diesen zum Einsatz und zur Nutzung von KI befähigen. Die vorliegende Maßnahme ist daher auch wichtig für den in der KI-Strategie vorgesehenen Technologietransfer in den Mittelstand. 
 

Gegenstand der Förderung:

Ziel des dritten Förderaufrufs ist die Entwicklung und vorwettbewerbliche Umsetzung herausragender Projektvorschläge, die in den Bereichen Prävention und Bewältigung o. g. Krisensituationen die Potenziale für den Einsatz des modernen Datenmanagements und Künstlicher Intelligenz adressieren. Im Zuge dieses dritten Förderaufrufs sollen Modelle und Methoden entwickelt werden, die sich Daten und Künstliche Intelligenz zu Nutze machen, um präventiv und in der Krise selbst wirtschaftliche, gesellschaftliche  und auch gesundheitliche Folgen (z. B. für  Arbeitskräfte) abzuschätzen, einzuordnen und Handlungsoptionen für Wirtschaft und Politik aufzuzeigen.   

Die Konsortien sollen das Potenzial aufweisen, das Marktgeschehen im Interesse der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft zu stimulieren und maßgeblich zu befördern.

Zum Aufbau solcher Konsortien stellt der DLR Projektträger eine Matching-Plattform („PT-Partnering“) zur Verfügung, über die Sie Ihre Kompetenzen bewerben bzw. komplementäre Partner identifizieren können (deren Nutzung ist freiwillig). Eine Einführungsveranstaltung mit Möglichkeiten zur Vernetzung ist für Juli 2020 geplant.

Im Vordergrund dieses Förderaufrufs stehen Lösungen, die insbesondere dem Wirtschaftsstandort Deutschland zu Gute kommen. Die Lösungen erfordern aber eine integrierte Betrachtung von wirtschafts-, gesellschafts- und gesundheitspolitischen  Aspekten. Hinweise auf mögliche Fragestellungen, die von den Konsortien bearbeitet werden sollen, sind hier zu finden.
 

Fördermittel

Für diesen Förderaufruf stehen – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel – Fördermittel in Höhe von bis zu 80 Mio. € zur Verfügung. 

 
Umsetzungszeitraum

Der Projektbeginn ist ab Juni 2021 geplant. Die Laufzeit der Projekte soll auf 36 Monate ausgerichtet sein. 
 

Gefördert werden

Plattformprojekte gemäß Nr. 7.1 des Förderrahmens. Abweichend vom Förderrahmen soll das geplante Förderbudget 10 bis 13 Mio. € je Vorhaben betragen; das jeweilige Konsortium soll 8 bis 12 geförderte Partner umfassen, wobei weitere assoziierte Partner, die keine Förderung erhalten, erwünscht sind.  

Es wird erwartet, dass alle geförderten Projektpartner eigene, substantielle Beiträge zur Erlangung der Projektziele einbringen können. Ggf. sollte die Vergabe von FuE-Unteraufträgen eingeplant werden (maximal 50% der Gesamtmittel).

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass maßgebliche Abweichungen von diesen Vorgaben ungeachtet weiterer inhaltlicher Prüfungen als Ausschlusskriterium gewertet werden.  
 

Zeitplan:

Juli 2020:  Einführungsveranstaltung zur Matching-Plattform „PT-Partnering“ (zur Vernetzung/Bildung der Konsortien)

21.09.2020, 12 Uhr:  Einsendeschluss für Skizzeneinreichung. Die Einreichungsfrist gilt als  Ausschlussfrist!

22.09.-30.10.2020:  Begutachtungsphase und Auswahl von Projekten

02.11.2020:   Aufforderung zur Antragstellung 

12.11.2020:  Synergieworkshop 

Bis 15.02.2021:  Antragseingang

Ab 01.06.2021:  Geplanter Projektbeginn 

Weitere Informationen

Meldefrist: 21.09.2020, 12:00 Uhr

Weitere Informationen:

Förderaufruf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Projektvorschläge sind über das Internet einzureichen. Die für eine Beteiligung am Wettbewerb benötigten Informationen sind unter folgender Webadresse zu finden.
https://ptoutline.eu/app/ki-wettbewerb-03 

Nach Aufforderung zur Antragsstellung sind Projektanträge über easy-online einzureichen. 

Beauftragt mit der Durchführung als Projektträger ist: 
 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
DLR Projektträger;
Digitale Technologien und Anwendungen
 

Ansprechpartner:


allgemeine Fragen zum Bewerbungsverfahren:
Frau Peggi Kopbauer 
Tel.+49 30 67055-721/-722
Fax +49 30 67055-722
KI-Innovationen@dlr.de 

inhaltliche Fragen:
Frau Birgit Bott
Tel.: +49 228 3821-1479
KI-Innovationen@dlr.de 

Frau Dr. Sabine Hemmerling 
Tel. +49 30 67055-736 
KI-Innovationen@dlr.de