Meldefrist 01.04.2020 | Ausschreibung

Forschungs- und Entwicklungsprojekte zwischen Deutschland und Südafrika im Rahmen von EUREKA

Ziel dieser Förderrichtlinie ist die Förderung der bilateralen Technologiekooperation mit Südafrika in ausgewählten Themenfeldern, insbesondere über die Stärkung der engen Zusammenarbeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie gegebenenfalls Forschungseinrichtungen beider Länder.

Einem nachhaltigen Beitrag zu den Wertschöpfungsketten in Schwerpunktthemen kommt weiterhin besondere Bedeutung zu. Es handelt sich um eine Maßnahme der strategischen Projektförderung.

Ziel ist es, das in Europa und in assoziierten Ländern vorhandene Potenzial an fachlichem Know-how und Ressourcen in Kooperationsprojekten zu bündeln und somit effektiver zu nutzen.

Damit soll auch das Ziel der Afrika-Strategie des BMBF unterstützt werden, die Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung weiter voranzutreiben. Insbesondere sollen mit diesen Mitteln Wissenstransfer und Innovation gefördert werden und zu einer verbesserten wirtschaftlichen Perspektive in den afrikanischen Partner­ländern beitragen.

Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme Forschungsprojekte sowohl als Einzel- wie auch als Verbundvorhaben, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in Zusammenarbeit mit mindestens einem Partner aus Südafrika das nachfolgendende Schwerpunktthema bearbeiten:

  • Disruptives Manufacturing: Präzisionsmedizin

Gefördert werden Maßnahmen, deren Ergebnisse zu marktwirksamen Innovationen beitragen, welche über ein großes Marktpotenzial für Deutschland, Südafrika und Europa verfügen. Ziel der geförderten Aktivitäten ist die Entwicklung neuer kommerzieller Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen.

Vorhaben, die im Rahmen dieser Bekanntmachung beantragt werden, sollten das Potenzial für eine langfristige und nachhaltige Kooperation mit Südafrika dokumentieren.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nichtwirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern), in Deutschland verlangt.

Für südafrikanische Unternehmen gilt, dass Antragsteller mit Sitz in Südafrika das südafrikanische EUREKA-Büro kontaktieren.

Die Zuwendungen werden im Wege der nicht rückzahlbaren Zuwendung im Rahmen der Projektförderung und in der Regel mit maximal 500 000 Euro sowie für die in der Regel maximale Dauer von 36 Monaten gewährt.

Beantragt werden können:

  1. Mittel für projektbedingt erforderliches Personal.
  2. Vorhabenbezogene Sachmittel und Mittel für Geräte (siehe Richtlinien für Antragsteller).
  3. In begründeten Fällen können auch Mittel für Aufträge an Dritte beantragt werden.
  4. Für die Förderung von Reisen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Expertinnen und Experten von deutscher Seite gilt:
    Die An- und Abreisekosten/-ausgaben inklusive notwendiger Visa (bei Flugtickets: Economy-Class) bis zum und vom Zielort im Partnerland, sowie die Aufenthaltsausgaben/-kosten innerdeutscher Reisen werden gemäß den jeweils geltenden Regularien der Einrichtung bzw. des Unternehmens übernommen. Die Förderung von Reisekosten/-ausgaben und Aufenthalten von Projektwissenschaftlerinnen und Projektwissenschaftlern und Expertinnen und Experten von ausländischer Seite erfolgt durch das entsendende Land.
  5. Reisemittel für internationale Veranstaltungen
    Reisemittel für internationale Kooperationen, wie z. B. für die Teilnahme an internationalen Konferenzen im In- und Ausland mit fachlichem Projektbezug, können in begründeten Fällen bezuschusst werden.
  6. Workshops
    Workshops mit bereits bekannten Partnern oder zur Erschließung neuer Kooperationspotenziale können in Deutschland wie folgt unterstützt werden:
    Für die Durchführung von Workshops können diverse Ausgaben bzw. Kosten übernommen werden. Bezuschusst werden z. B. die Unterbringung der Gäste, der Transfer, die Bereitstellung von Workshopunterlagen, die ange­messene Bewirtung und ggfs. die Anmietung von Räumlichkeiten. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig vom Umfang der Veranstaltung und der Anzahl der ausländischen Gäste.

 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 1. April 2020, 17.00 Uhr (CET) zunächst EUREKA-Projektanträge in englischer Sprache in elektronischer Form beim EUREKA-Büro einzureichen.

Weitere Informationen

Einreichungsfrist: 1. April 2020

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

DLR Projektträger

Ansprechpartner sind:
Fachliche Ansprechpartnerin:
Frau Dr. Kerstin Silvestre Garcia
Telefon: +49 2 28/38 21-14 80
Telefax: +49 2 28/38 21-14 11
E-Mail: Kerstin.Garcia@dlr.de

Frau Ruth Schietke (EUREKA-Büro)
Telefon: +49 2 28/38 21-19 03
Telefax: +49 2 28/38 21-13 53
E-Mail: Ruth.Schietke@dlr.de

Administrative Ansprechpartnerin:
Frau Janina Leven
Telefon: +49 2 28/38 21-19 34
Telefax: +49 2 28/38 21-14 11
E-Mail: Janina.Leven@dlr.de
 

Förderung des BMBF: Forschungs- und Entwicklungsprojekte zwischen Deutschland und Südafrika im Rahmen von EUREKA