Meldefrist 29.04.2021 | Ausschreibung

BMWi: Deutschland und Frankreich starten gemeinsamen Förderaufruf zu Innovationsprojekten im Bereich Künstliche Intelligenz

Mit gemeinsamen Innovationsprojekten zu Künstlicher Intelligenz (KI) vertiefen Deutschland und Frankreich zukünftig ihre enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet der KI. Im Rahmen eines neuen Förderaufrufs stellen beide Länder Fördermittel in Höhe von jeweils 10 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren zu Verfügung.

Mit gemeinsamen Innovationsprojekten zu Künstlicher Intelligenz (KI) vertiefen Deutschland und Frankreich zukünftig ihre enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet der KI. Im Rahmen eines neuen Förderaufrufs stellen beide Länder Fördermittel in Höhe von jeweils 10 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren zu Verfügung. Bis zum 29. April 2021 können Projektvorschläge eingereicht werden. Die neuen KI-Innovationsprojekte können zum Beispiel Anwendungen im Bereich der Nachhaltigkeit oder Verbesserungen im Gesundheitssektor zum Gegenstand haben. KI-Technologien, die für Risikovorsorge, Krisenmanagement und Resilienz eingesetzt werden, bilden die Grundlage. Möglich sind auch Projekte, die sich mit Querschnittsfragen befassen, etwa die gemeinsame Nutzung von Daten oder Dateninfrastrukturen wie GAIA-X.

Frankreich und Deutschland werden ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) verstärken, wie im Vertrag von Aachen vereinbart. Beide Länder bieten führende Forschung auf dem Gebiet der KI an und haben durch ihre nationalen KI-Strategien wesentliche Grundlagen geschaffen. Darauf aufbauend werden die deutsch-französischen Innovationsprojekte für Künstliche Intelligenz dazu beitragen, das gemeinsame Forschungs- und Innovationsnetzwerk zu stärken und das gemeinsame KI-Ökosystem auszubauen.

Neue Herausforderungen und Möglichkeiten für KI-Lösungen ergeben sich aus der Gesundheits- und Wirtschaftskrise, mit der die Welt derzeit aufgrund der Corona-Pandemie konfrontiert ist. KI-Lösungen können die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen befördern, mit denen beispielsweise das Gesundheitswesen modernisiert, Logistikketten gesichert oder Produktionssysteme umgestaltet werden können. Ziel ist es, neue KI-Lösungen zu entwickeln, um unsere Welt widerstandsfähiger gegen Krisen zu machen. Unterstützt werden Projekte zum Einsatz von Technologien der künstlichen Intelligenz für Risikovorsorge, Krisenmanagement und Resilienz.

Die ausgewählten Anwendungsbereiche Gesundheit, Ökonomie und Nachhaltigkeit sind einige der am stärksten von der aktuellen Lage betroffenen Bereiche und daher wirtschaftlich und politisch von großer Bedeutung. Die Ergebnisse der Projekte könnten jedoch auch für Krisen jeglicher Art relevant sein.

Es können auch Querschnittsfragen adressiert werden, die sich beispielsweise mit der gemeinsamen Nutzung von Daten, mit der Schaffung von Synergien auf der Basis von Infrastrukturen wie GAIA-X oder mit spezifischen KI-Forschungsfeldern befassen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen und Einreichungsunterlagen:

Deutsch-französische Innovationsprojekte für Künstliche Intelligenz

Bekanntmachung des BMWi: "Entwicklung digitaler Technologien" 2019 bis 2022

Kontakte in Deutschland:

Bei wissenschaftlichen Fragen:
Dr. Regine Gernert
DLR Projektträger
Tel. +49 30 67055-764
E-Mail: int-kooperationsprojekte-pt@dlr.de

Bei organisatorischen Fragen:
Peggi Kopbauer

DLR Projektträger
Tel. +49 30 67055-721
E-Mail: int-kooperationsprojekte-pt@dlr.de

Kontakt in Frankreich:

Antoine ROUX
Bpifrance:
Tel. +33 785 810229
E-Mail: adminpspc@bpifrance.fr