BMBF- Werkstoffplattform Hybride Materialien "HyMat"

BMBF- Werkstoffplattform Hybride Materialien "HyMat"

Im BMBF Förderprogramm "Hybride Materialien – Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenziale (HyMat)" können Projekte gefördert werden, in denen Hybridwerkstoffe entwickelt werden, z.B. für die Anwendung in der Medizintechnik.

Moderne Anwendungen erfordern völlig neue Materialeigenschaften, welche mit klassischen Werkstoffen allein nicht mehr erfüllt werden können. In Hybridwerkstoffen werden hingegen Materialien unterschied¬licher Werkstoffklassen zu einem neuen Werkstoffsystem so kombiniert, dass sich die Vorteile aller Komponenten ergänzen und/oder neue Eigenschaften möglich werden.

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher Verbundprojekte, die das oben genannte Themenfeld adressieren.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, insbesondere KMUs, mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen.

Die Vorhaben sollen eine Laufzeit von 2,5 Jahren nicht überschreiten. Die Beteiligung von Industriepartnern ist wesentlich für die erfolgreiche Projektdurchführung und Verwertung der Projektergebnisse. Daher sind in der Regel mindestens zwei Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, davon mindestens ein KMU, für die Teilnahme am Projekt erforderlich. Die Konsortialführerschaft ist dabei von einem der beteiligten Partner zu übernehmen.

Grundsätzlich können auch internationale Kooperationen im Rahmen der verschiedenen Abkommen zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit gebildet werden. In der Werkstoffplattform HyMat ist eine Förderung von Verbundprojekten unter Beteiligung von Start-ups möglich und wird besonders begrüßt.

In der ersten Verfahrensstufe ist dem beauftragten Projektträger durch den Verbundkoordinator eine Projektskizze in deutscher Sprache in elektronischer Form vorzulegen.

Meldefrist