18.08.2009 | News

Neues Verfahren: Wie aus körpereigenem Gewebe ein Luftröhren-Transplantat wird

Interview mit dem Chirurgen Dr. Thorsten Walles (Klinik Schillerhöhe GmbH) zu seinem Verfahren der Transplantation von Luftröhrengewebe.

Bei einem 28-jährigen Mann mit einer schweren Verätzung der Luft- und Speiseröhre wurde ein Stück der Atemwege mit einem künstlich hergestellten Gewebetransplantat ersetzt. Dieses Transplantat züchteten Chirurgen aus einer Gewebeprobe des Patienten. Es handelt sich dabei um ein aus körpereigenen Zellen aufgebautes Gewebe, das nicht abgestoßen wird. Der Patient muss keine Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems einnehmen, wie es bei anderen Organtransplantationen wie Leber, Niere, Lunge oder Herz erforderlich ist. Dies bedeutet einen absoluten Durchbruch im Bereich der regenerativen Medizin.

Dr. Thorsten Walles erklärt in einem ausführlichen Interview exklusiv für das Thema des Monats der Gesellschaft für Regenerative Medizin e.V. (GRM) dieses innovative Verfahren.

Zum vollständigen Interview.