02.03.2006 | News

Arthro Kinetics kündigt Börsengang an – Erstes deutsches Healthcareunternehmen an der AIM

Arthro Kinetics plc. («Arthro Kinetics” oder «das Unternehmen”), ein in der Wiederherstellung der Beweglichkeit von Kniegelenk und Bandscheibenfunktionen engagierter Pionier auf dem Gebiet der Orthopädie, kündigt an, seine Aktien am AIM der Londoner Aktienbörse (LSE) in den Handel bringen zu wollen. Das Unternehmen plant durch den Börsengang bis zu 10 Mio. £ für die weitere Expansion bei institutionellen Anlegern einzuwerben. Der erste Handelstag der Aktien ist heute, 02.03.2006.

Das Unternehmen ging aus der Fusion der vorherigen Ars Arthro AG und der Endospine Kinetics Ltd hervor. Am Hauptsitz, dem Life Science Center Esslingen (nahe Stuttgart), ist neben der Verwaltung auch die Forschung und Entwicklung der Arthro Kinetics angesiedelt. Die den Anforderungen der GMP (Good Manufacturing Practice) entsprechende Reinstraum-Produktionsanlage in Krems (Österreich) erhielt die Zertifizierung nach EN ISO 13485/03 für die Produktion von medizinischen Produkten bis zur Klasse 3b. Damit ist die Produktionsanlage berechtigt, sowohl pharmazeutische wie auch medizinische Produkte herzustellen. Das Unternehmen unterhält Standorte in Deutschland, Österreich, Großbritannien, den USA und Australien.

Als Berater und Emissionsbank fungiert die Nomura Code Securities Ltd.
Arthro Kinetics entwickelt, produziert und vermarktet hoch entwickelte biologische Implantate zur Wiederherstellung der Beweglichkeit im Kniegelenk sowie chirurgische Spezialinstrumente für minimalinvasive Operationen an der Wirbelsäule (MISS).
Das Unternehmen beabsichtigt die Entwicklung eines Portfolios an biologischen Implantaten, die mittels minimalinvasiver Operationsmethoden zum Einsatz gebracht werden sollen. Arthro Kinetics setzt damit neue Standards im Bereich chirurgischer Verfahren.
Erlöse erzielt das Unternehmen durch den Verkauf von CaReSÒ, einer Technologie zur Regeneration von Knorpelschäden im Knie, von Operationsinstrumenten für minimalinvasive Eingriffe bei Bandscheibenoperationen sowie durch Dienstleistungen bei der Aufbereitung allogener Knochentransplantate.

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