Max-Planck-Institut für Metallforschung
Breitengrad
48.74696
Längengrad
9.08078
Fokus
Materialwissenschaftliche Grundlagenforschung
Profil
Das Max-Planck-Institut für Metallforschung ist seit seiner Gründung im Jahre 1921 als Kaiser-Wilhelm-Institut für Metallforschung eine führende Forschungsstätte auf dem Gebiet der Materialwissenschaft. Seit seiner Ansiedlung in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts ist das Institut eng mit der Universität Stuttgart verbunden.
Heute beschäftigt sich die materialwissenschaftliche Grundlagenforschung am Institut mit den grundlegenden Funktionen und Anwendungen von Nano-Biosystemen. Nicht zuletzt ermöglicht die enge Verzahnung der klassischen Disziplinen Physik, Chemie und Lebenswissenschaften, dass spannende, grundlegende Fragen fächerübergreifend und an den Schnittstellen dieser Disziplinen bearbeitet werden.
Bis zu 400 Wissenschaftler, darunter etwa 150 aus dem Ausland stammende Gäste, leisten die Forschungsarbeiten, unterstützt von Technikern und weiteren Mitarbeitern. Die Wissenschaftler sind in acht Abteilungen organisiert, die von jeweils einem Direktor und zugleich Wissenschaftlichem Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft geleitet wird (Prof. Dr. Siegfried Dietrich, Prof. Dr. Manfred Rühle, Prof. Dr. Ir. Eric Mittemeijer, Prof. Dr. Gisela Schütz, Prof. Dr. Joachim Spatz - derzeit sind drei Abteilungen nicht mit einem Direktor besetzt).
In jüngster Zeit sind am MPI-MF fünf wissenschaftliche Nachwuchsgruppen entstanden. Diese kleineren Teams sind auf eine Aufenthaltsdauer von fünf Jahren am Institut angelegt und werden von exzellenten Nachwuchsforschern geleitet (Dr. Dagmar Goll, Dr. Frauke Gräter, Dr. Raquel Martin, Dr. Ralf Richter, Dr. Sylvie Roke). Außerdem ist im Jahr 2007 Prof. Dr. Clemens Bechinger, Leiter des zweiten physikalischen Instituts an der Universität Stuttgart, zum Max Planck Fellow berufen worden.
Weltweit anerkannt ist die hohe Expertise des Instituts hinsichtlich der Analyse von Materialien. Dazu gehören Methoden der Röntgenbeugung und -absorption, der Neutronenstreuung, der Elektronen- und Röntgenmikroskopie, der Oberflächenanalytik sowie die kalorimetrischen, magnetischen und mechanischen Messtechniken. Mit dieser breiten Methodenbasis können die Stuttgarter Forscher komplexe Materialphänomene grundlegend aufklären.
„Von Modellsystemen über deren Umsetzung bis hin zu Materialien mit realen Mikrostrukturen und Anwendungsmöglichkeiten“ - so stellt sich die Entwicklungskette am MPI-MF dar. Wenn diese auch in erster Linie grundlagenorientiert ausgerichtet ist, so ermöglicht sie vielfach den Brückenschlag zur anwendungsorientierten Forschung. So steuert das Institut wesentliche Erkenntnisse zur Entwicklung von Materialien der Praxis bei, welche in die Bereiche Energie-, Transport-, Informationstechnologie und Lebenswissenschaften abstrahlen. Diese Basis für technische Innovationen drückt sich in lebendigen und erfolgreichen Industriekooperationen aus.

Adresse
Heisenbergstr. 3
70569 Stuttgart
Tel: +49-(0)-711-689-0
Fax: +49(0)-711-689-1010
www.mf.mpg.de
Postleitzahl
70569
Stadt
Stuttgart
Management
Prof. Dr. Joachim Spatz (kommissarischer Leiter)
