Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB

Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB

Das Fraunhofer IGB entwickelt und optimiert Verfahren und Produkte für die Geschäftsfelder Medizin, Pharmazie, Chemie, Umwelt und Energie. Wir verbinden höchste wissenschaftliche Qualität mit professionellem Know-how in den Kompetenzfeldern Grenzflächentechnologie und Materialwissenschaft, Molekulare Biotechnologie, Physikalische Prozesstechnik, Umweltbiotechnologie und Bioverfahrenstechnik sowie Zellsysteme – stets mit Blick auf Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.

Unser Ziel ist es, FuE-Ergebnisse aus Natur- und Ingenieurwissenschaften in wirtschaftlich attraktive und gleichzeitig nachhaltige Verfahren und Produkte umzusetzen. Komplettlösungen vom Labor- bis zum Pilotmaßstab gehören dabei zu den Stärken des Instituts. Kunden profitieren vom konstruktiven Zusammenspiel der verschiedenen Disziplinen am Institut, das in Bereichen wie Tissue Engineering, Nanotechnologie, Weißer Biotechnologie, Membranverfahren und Abwasserreinigung neue Ansätze eröffnet.

Eine enge Kooperation mit dem Institut für Grenzflächenverfahrenstechnik IGVT der Universität Stuttgart und die Einbindung in exzellente nationale und internationale Forschungsnetzwerke sowie eine hervorragende Infrastruktur mit akkreditierten Laboren sichern wissenschaftlich fundierte Ergebnisse. Neben der Auftragsforschung bieten wir akkreditierte Analysen und Prüfungen an, deren Qualität internationalen Standards entspricht. Das Fraunhofer IGB besitzt zudem Herstellungserlaubnisse für autologe Knorpel- und Stammzelltransplantate und bietet die Entwicklung und Produktion von Tissue-Engineering-Produkten nach GMP-Richtlinien an. Die Bestimmung biologischer Parameter mit zellbasierten Testsystemen führen wir nach GLP durch.

Das Fraunhofer IGB ist eines von fünf Instituten am Standort Stuttgart der Fraunhofer-Gesellschaft, Deutschlands führender Organisation für angewandte Forschung. Die Wurzeln des IGB gehen bis ins Jahr 1952 zurück, dem Gründungsjahr des Instituts für Physik und Chemie der Grenzflächen, welches 1962 von der Fraunhofer-Gesellschaft übernommen wurde. 1976 erhielt das Institut seinen heutigen Namen – gleichzeitig wurden die Forschungsgebiete Bioverfahrenstechnik und Membrantechnik etabliert.

Grenzflächentechnologie und Materialwissenschaft, Charakterisierung von Grenzflächen, Spezifische Modifizierung von Grenzflächen mittels Plasmatechnik und supramolekularer Chemie Ultradünne Schichten mit spezifischen EigenschaftenMolekular definierte und schaltbare OberflächenMolekulares Prägen, biomimetische und biofunktionale OberflächenNanobiotechnologie, Nanopartikel, NANOCYTES®Charakterisierung und Verarbeitung von Carbon NanotubesMembranen für das Downstream ProcessingAnorganische Membranen und Membranmodule für die Gastrennung und Energieumwandlung, Membrancharakterisierung, Molekulare Biotechnologie, Funktionelle Genom- und Proteomanalyse Arraytechnologien: DNA- und Protein-MikroarraysInfektionsforschungWirkstoffscreening und zellbasierte Assays (GLP) für den Nachweis von Pyrogenen oder MikroorganismenTherapeutische Proteine: Entwicklung, Proteinexpression, Fermentation, Aufreinigung Screening Center: Metagenomics, Enzymscreening, Enzymoptimierung, Screening und Stammentwicklung für die industrielle Biotechnologie, Chemische, chemisch-physikalische, biochemische und molekularbiologische Analytik (akkreditiert)Physikalische ProzesstechnikRoh- und Prozesswasseraufbereitung Elektrolytische Fällung mit Opfer-Elektroden Elektrolytische Erzeugung von Ozon für die Wasseraufbereitung Filtrations- und Separationstechnologien zur Fest-Flüssig-TrennungBehandlung von Suspensionen und Emulsionen, Entkeimung von Kühlschmierstoffen. Behandlung von Stoffströmen in definierten Hochfrequenz- und magnetischen Feldern Wärmespeicherung und -management, insbesondere durch thermo-chemische Prozesse Niederdruck-Verdampfung mit gravimetrischer Vakuumerzeugung für die Entsalzung von Meer- und Brackwasser sowie zur Aufbereitung von Prozessabwasser Trocknung mit überhitztem Dampf bei atmosphärischem Druck, Umweltbiotechnologie und Bioverfahrenstechnik. Stofflich-energetische Verwertung organischer Roh-, Rest- und Abfallstoffe: Vergärung, Biogasgewinnung, Rückgewinnung anorganischer Wertstoffe (N, P) Nachhaltiges Wasser- und Abwassermanagement: Dezentrales urbanes Wassermanagement DEUS 21, nachhaltige Abwasserreinigung, Eliminierung endokriner StoffeOptimierung von Kläranlagen durch Systemanalyse und spezifische Auslegung Aquatische Rohstoffe: Algenproduktion im Photobioreaktor zur Produktion von Wertstoffen und EnergieProzessentwicklung, Fermentation, Scale-up und Downstream Processing für die industrielle BiotechnologieBiokraftstoffe (Bioethanol, Biobutanol, Biodiesel) Grenzflächenbiologie: Biofilme, mikrobiologische Prüfung von Oberflächen und MedienBetrieblicher Umweltschutz: Abfall-, Abwasser-, Gefahrstoff- und UmweltmanagementZellsysteme3-D humanes Haut-Testsystem mit organspezifischen Eigenschaften für die In-vitro-Prüfung von Substanzen aus Medizintechnik, Kosmetik, Pharma- und Chemieindustrie – auch als Ersatz für TierversucheREACH: Bewertung und Prüfung von ChemikalienTestung der Biokompatibilität von Medizinprodukten nach DIN ISO 10993-53-D vaskularisierte Testsysteme »BioVaSc« für die beschleunigte Medikamentenentwicklung (z. B. Leber, Trachea)Zellsortierung, FACS-Analysen, MikrodissektionTissue Engineering und regenerative Medizin: Autologe Transplantate, Trägerstrukturen und Biomatrices, adulte Stammzellen, ZelltherapieHerstellung klinischer Zellpräparate nach GMP-Richtlinien

Typ

Institute

Aktivität

Forschung und Entwicklung, Biotechnologie, Regenerative Medizin, Verfahrenstechnik

Management

Prof. Dr. Thomas Hirth (Institutsleiter)

Gründungsjahr

1952

Mitarbeiter

259

Finanzierung

Industrieprojekte, BMBF, EU, Landesstiftung u.a.

Zertifikate

Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 für HPCL, IC, GPC, GC und GC/MS, ESCA, Akkreditierung nach DIN ISO 10993-5 für die Prüfung der Biokompatibilität mit Zelllinien und 3-D-Hautmodell, GMP-Einheit und Herstellungserlaubnis für autologe Transplantate (Chondrozyten, Stammzellen), GLP-Prüfeinrichtung für die Prüfkategorie 9: zellbasierte Testsysteme zur Bestimmung biologischer Parameter

Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart

T +49 711-970-4401
F +49 711-970-4200

info [at] igb [dot] fraunhofer [dot] de
http://www.igb.fraunhofer.de


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