Bundesforschungsministerin besuchte das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH)

23.01.2012 Bundesforschungsministerin besuchte das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH)

Bundesforschungsministerin Annette Schavan besuchte am Montag, 16.01.2012, das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) im Universitätsklinikum Tübingen. Sie informierte sich über Forschungsprojekte zur Diagnostik verschiedener neurologischer Erkrankungen, wie zum Beispiel Morbus Parkinson, der Alzheimer-Krankheit sowie zur Ursachenforschung und den Therapien erblicher Epilepsien.

Das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung zähle zu den besten europäischen Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Neurowissenschaften, so die Bundesforschungsministerin. „Die hier vorgenommene Bündelung öffentlicher Ressourcen und privater Stiftermittel ist deutschlandweit einzigartig. Das Institut ist darüber hinaus bei der Beteiligung an Fördermaßnahmen des BMBF sehr erfolgreich, die aktuelle Projektförderung durch das Ministerium beläuft sich auf rund 8 Millionen Euro.“

Bedeutende Forschungserfolge des HIH sind unter anderem die Entdeckung wichtiger Gene und Mechanismen für Parkinson, Epilepsie und verwandte Erkrankungen, der Nachweis, wie sich die Alzheimer-Erkrankung im Gehirn ausbreitet und eine Verbesserung des Verständnisses der Folgen von Kleinhirnerkrankungen für Wahrnehmung und Koordination.

Das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) wurde 2001 von der Eberhard Karls Universität, dem Universitätsklinikum Tübingen und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gegründet. Am HIH forschen 15 Professoren mit 230 Mitarbeiter in 25 Arbeitsgruppen. Sie veröffentlichen im Schnitt jedes Jahr mehr als 100 Publikationen in internationalen Fachzeitschriften.

Quelle: HIH

Professor Daniela Berg (Hertie-Institut für klinische Hirnforschung und Neurologische Universitätsklinik) erklärt Bundesforschungsministerin Annette Schavan die Ultraschalluntersuchung zur Frühdiagnostik der Parkinson-Erkrankung. (Foto: HIH/Anne Faden)

Weitere Informationen:
Hertie-Institut für klinische Hirnforschung
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